Zuckerbäckerin
Eine Frau, die beruflich Süßwaren und Gebäck mit Zucker herstellt und verziert.
Etymologie & Herkunft
Das Wort setzt sich aus dem Mittelhochdeutschen 'Zucker' (aus arabisch 'sukkar') und dem deutschen 'Bäckerin' (weibliche Form von 'Bäcker') zusammen. Es beschreibt eine spezialisierte Handwerkerin, die sich auf die Verarbeitung von Zucker konzentriert.
Kulturelle Geschichte
Der Name ist äußerst selten und eher eine Berufsbezeichnung als ein Vorname, was seine Verwendung als persönlicher Name begrenzt. In traditionellen deutschsprachigen Zünften war die Zunft der Zuckerbäcker eine angesehene Handwerksinnung.
Varianten & Verwandte Namen
Schreibweisen & internationale Formen
Verwandte Namen
Wusstest du schon?
Im Mittelalter waren Zuckerbäcker so hochspezialisiert, dass sie in separaten Zünften organisiert waren und teilweise höher angesehen waren als gewöhnliche Bäcker.